29/10/19

Andreas März – unser OB-Kandidat

Andreas März – unser OB-Kandidat  -  Sein Programm für Rosenheim

Unser OB-Kandidat Andreas März stellte am 23. Oktober bei der Senioren-Union sein Programm für Rosenheim vor. Daraus seine wichtigsten Aussagen und Punkte insbesondere für uns ältere Rosenheimerinnen und Rosenheimer:

Zur Person: Andreas März (46), geboren und aufgewachsen in Rosenheim; ver- heiratet, 3 Kinder; Diplomingenieur und Unternehmer; mehrjährige Aufenthalte in den USA und in Afrika

Seine zwei obersten Handlungsgrundsätze:                                                               

1.Eine Stadt ist an erster Stelle eine soziale Einrichtung, in der Mitmenschlichkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt höchste Priorität haben.

2.Kommunalpolitik heißt, das Leben der Menschen dort besser machen, wo sie es am unmittelbarsten erfahren. Politik wird für Menschen gemacht. Ihre Wünsche, Vorstellungen und Forderungen aufzunehmen und im Rahmen des Möglichen tatkräftig umzusetzen, ist für mich Auftrag und oberstes Ziel zugleich. Das heißt: Keine radikalen Veränderungen und Maximalforderungen, sondern überlegtes Sichern und Fortentwickeln guter Lebensbedingungen für Rosenheim!

….  und hier besonders wichtige Themen:

1.Wohnen

Schaffung von zusätzlichem Wohnraum für junge Familien und Studierende genauso wie für ältere Menschen und Behinderte (städtebaulich verträgliche Nachverdichtung, behutsame Ortsabrundung und Neuausweisung, Rosenheimer Modell, sozialer Wohnungsbau/GRWS)

2.Verkehr

Sichern der Mobilität für ältere Menschen durch Verbesserungen im ÖPNV auch an den Wochenenden und in den Abendstunden; zusätzliche Behinderten-Parkplätze im Straßenraum, erweitertes Parkhausangebot; Ausbau des Radwegenetzes und Schaffung zusätzlicher und überdachter Fahrradstellplätze, Rollator- und Kinderwagenfreundliche Pflasterung insbesondere auf dem Max-Josefs-Platz; Verlängerung der Schaltzeiten bei verschiedenen Fußgängerampeln.

3.Sicherheit und Sauberkeit

„Wohlfühlen beginnt für mich mit Sicherheit und Sauberkeit in der Stadt.“ 

Alle Rosenheimer Bürgerinnen und Bürger - jung und alt - müssen sich am Tag und in der Nacht sicher fühlen auf den Straßen und Wegen, in den Parks und an See- und Flussufern. Dafür sollen regelmäßige Kontrollgänge von Polizei und ehrenamtlicher Sicherheitswacht, zusätzliche Videokameras an gefährdeten Stellen und Plätzen sowie Notrufsäulen sorgen. Straßen und Plätze ohne Müll und saubere öffentliche Toiletten sind ebenfalls ein ganz wichtiger „Wohlfühl-Faktor“!

4.Kulturangebote für Senioren und Seniorinnen

Das schon jetzt in Rosenheim reichhaltige Kulturangebot lässt sich ohne Zweifel für die ältere Generation erweitern. Hierzu sollten insbesondere die sozialen Einrichtungen und Vereine ermuntert und gefördert werden.

5.Weitere Hauptthemen sind natürlich:

Die Bildung: Von den Kindergärten und Schulen bis zur akademischen Ausbildung an der TH Rosenheim wird seit jeher ein besonderes Augenmerk auf ausgezeichnete Bildung in Rosenheim gelegt. Rosenheim ist die Schulstadt in Südost-Oberbayern - und das soll sie auch bleiben! Die Sanierung bzw. Erweiterung bestehender Gebäude und die Errichtung neuer Gebäude stehen weiterhin ganz oben auf meiner Agenda (siehe u.a. die Erweiterung der TH nebst dem Bau von Wohnraum für Studenten).

Wirtschaft und Umwelt: 

„Zwischen Sozialem, Ökologie und Ökonomie besteht immer ein Spannungsverhältnis.“ Wer aber die Wirtschaft gegen die Umwelt ausspielen will, hat    nicht erkannt, dass sich sichere Arbeitsplätze nicht durch eine Verteufelung eines gesunden Wirtschaftswachstums erhalten lassen. Selbstverständlich sind die Umwelt- und Naturbelange jedoch verantwortungsvoll in die Entscheidungen mit einzubeziehen. 

Rosenheim hat nicht nur eines der schönsten Nacherholungsgebiete in der Region im Süden des Stadtgebiets. Zusätzlich wurden vor 10 Jahren im Rahmen der Landesgartenschau unmittelbar am Rande des Stadtzentrums entlang der Mangfall beliebte Erholungs- und Freizeitflächen geschaffen, die heute u. a. als bestbesuchte Konzertflächen von uns genutzt werden.

Es wäre sehr schön, wenn wir von der Senioren-Union alle dieses Programm einer auf Zusammenhalt und „Da bin i dahoam“ gegründeten Politik von Andreas März möglichst vielen bekannt machen könnten.

Prof. Dr. Josef Frankenberger

Mitglied der Vorstandschaft