07/03/18

CSU-Senioren hinterfragen das aktuelle, politische Geschehen

 

CSU-Senioren hinterfragen das aktuelle,

politische Geschehen

 

Rosenheim - Westerndorf St. Peter – Gemäß dem Slogan: „Nach der (Bun-destags)-Wahl ist vor der (Landtags)-Wahl“ - waren sowohl die Mitglieder der Rosenheimer Senioren-Union (SEN) und interessierte Bürger als auch die Rosenheimer „Politprominenz“ recht zahlreich der Einladung zur SEN-Jahreshauptversammlung 2018 im Gasthof „Höhensteiger“ gefolgt, um zu vernehmen, was ihnen SEN-Kreisvorsitzende Sieglinde Wunsam und Ro-senheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer über die mannigfaltigen Aktivitäten der Senioren-Union zu berichten wussten.  

Es ist nicht so, dass momentan nur die jüngere sich politisch engagierte Gene-ration – Junge Union, Jungsozialisten, Junge Liberale – kritisch das politische Geschehen gemäß „Quo vadis“ auf allen Ebenen hinterfragt, sondern auch die ansonsten etwas „ruhigeren“ Senioren – gleichermaßen Teil im Generationen-vertrag – sind sensibilisiert, bringen sich verstärkt ein und sind sich nicht (mehr) sicher, ob das, was sie geschaffen haben, von der jüngeren Generation ohne „Verwerfungen“ angenommen wird oder ob „ein Ruck durch die Gesellschaft gehen muss“ – wie es der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog forderte.   

Obwohl die Koalitionsverhandlungen (GroKo, NoGroKo) und die anstehenden Bayerischen Landtagswahlen (Taktstock-Übergabe Seehofer an Söder) allge-genwärtige Themen sind, galt das Interesse der Versammlungsteilnehmer durchaus erst einmal dem Naheliegenden, nämlich dem aktuellen Geschehen im Raume Rosenheim. Und so konnte Oberbürgermeisterin Bauer in ihren Überblick durchaus resümieren, dass „wir auf ein zufriedenes Jahr 2017 schau-en dürfen, weil uns glücklicherweise keine großen Probleme heimgesucht ha-ben“. 

Ob das auch in den kommenden Jahren so sein wird, hängt sicherlich nach An-sicht der Oberbürgermeisterin davon ab, wie gut sich die Region Rosenheim – Stadt und Landkreis gemeinsam -- im Städtedreieck München, Salzburg und Innsbruck sowohl wirtschaftlich und bildungsmäßig als auch kulturell strukturie-ren und positionieren kann. Unter dem Applaus der Anwesenden postulierte Bauer, dass „wir uns durchaus freuen dürfen, Rosenheimer zu sein, weil wir in einer Stadt leben, in der sich die Menschen wohl fühlen“. Das bezog sie aber sicherlich nicht auf die durch zahlreiche Baustellen geprägte Verkehrssituation in der Stadt, denn im gleichen Atemzuge verkündete die Rathauschefin stolz, dass sie jetzt auf das Fahrrad umgestiegen sei. Warum ? – Das verriet sie al-lerdings nicht.  

Im „Zeitraffer-Rückblick“ ließ Vorsitzende Sieglinde Wunsam nochmals die zu-rückliegenden Aktivitäten der Rosenheimer Senioren Review passieren. Eine gelungene Gemengelage aus Informationsveranstaltungen, Bildungsreisen und geselligem Beisammensein lassen erkennen, dass die Mitglieder der Rosen-heimer SEN ein recht anspruchsvolles „Vereinsleben“ pflegen. Als Highlights im abgelaufenen Kalenderjahr sind beispielsweise der aufschlussreiche Vortrag von Rosenheims Sozialamtsleiter Christian Meixner über die sozialen Leistun-gen der Stadt Rosenheim insbesondere für ältere Menschen, der Ausflug nach Schliersee ins Wasmeier-Freilichtmuseum oder der Besuch der Pharo-Ausstellung gemeinsam mit den Münchener Senioren, zu nennen. 

Nach dem obligatorischen Kassenbericht und einstimmigen Entlastung des SEN-Vorstandes wurden langjährige Mitglieder der Rosenheimer Senioren-Union – Eleonore Dambach, Adolf Dinglreiter, Franz-Xaver Merkle, Gisela Satzger und Udo Satzger – für ihr aktives Engagement in der Seniorenarbeit mit einer Urkunde geehrt, und soweit anwesend, mit einem kleinen Blumengesteck bedacht.  Mit einem Ausblick auf SEN-Veranstaltungen für das laufende Kalen-derjahr schloss SEN-Vorsitzende Sieglinde Wunsam die Jahresversammlung  der Senioren-Union im Kreisverband Rosenheim-Stadt und bedankte sich auch bei Elke Garczyk, SEN-Vorsitzende Kreisverband Rosenheim-Land, für deren Kommen.                                                     JE

 

 

 

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         Maria Baumgartner, Dr.Josef Frankenberger, Sieglinde Wunsam,

           Elenore Dambach, OB Gabriele Bauer, Manfred Hellstern